Modernste Leuchtmitteltechnologie im Einsatz Wicker-Unternehmesgruppe ganz vorn dabei

Gruppenfoto vor dem Eingang der Wicker Kliniken in Bad Homburg vor der Höhe. von links nach rechts: Andreas Sternhoff, Günter Aubel, Uwe Krieger, Norbert Woborschil, Werner Schade, Lothar Grotefeld, Rudolf Kleinschmidt, Frank Weferling, Peter Berger, Jens Siepmann, Edwin Barthelmes und Michael Brenzel. Es fehlt Werner Knabeschuh.
Am 7. Mai 2010 fand das jährliche Treffen aller
Technischen Leiter des Konzerns in der Wicker-Klinik /
Wirbelsäulenklinik in Bad Homburg vor der Höhe statt.
Bereits seit vielen Jahren treffen sich die Haustechniker aller zur
Unternehmens- Gruppe gehörenden Häuser regelmäßig, um sich zu den
neuesten Entwicklungen am Markt auszutauschen. Traditionell wird
die Veranstaltung wechselnd in den angeschlossenen Kliniken
durchgeführt.
Herr Barthelmes, Technischer Leiter der Wicker Kliniken in Bad
Homburg, bereitete die Tagung professionell vor und arbeitete auch
das Programm aus.
Schwerpunkt dieser Tagung war das Thema: „Einsatz modernster
Leuchtmitteltechnologie - LED-Beleuchtung in der Wicker-Gruppe“.
Dazu wurde ein externer Referent eingeladen, welcher über die
neusten Entwicklungen auf diesem Sektor berichten konnte und
selbstverständlich auch Musterbeleuchtungen mitbrachte. Die Wicker
Kliniken in Bad Homburg setzen als Vorreiter in der Gruppe bereits
seit dem Jahr 2008 verstärkt auf den Einsatz moderner LEDTechnik
und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Somit verfügt das
Haus im Alltagsbetrieb bereits über eine Reihe von positiven
Ergebnissen mit diesen Leuchtmitteln, welche an die anderen Häuser
gern weitergegeben werden konnten.
Sparsame Leuchtmittel sind für alle Anwender interessant. Auf dem
Markt der Leuchtmitteltechnologie fi ndet derzeit eine digitale
Revolution statt. Die LED-Technik ist auf dem Vormarsch und nicht
aufzuhalten. Das bedeutet enorme Einsparmöglichkeiten im
gewerblichen Einsatz, wie in unseren Kliniken, aber auch in
privaten Haushalten. Die Glühlampe wird vom Markt verschwinden.
Aber auch Halogen- und Energiesparlampen werden nur noch ein
begrenztes Dasein haben. Mit der modernen LED-Technik lassen sich
sämtliche Farben und Weißtöne erzeugen. Die Lampen sind praktisch
in allen Disziplinen den uns bekannten Leuchtmitteln überlegen. Sie
sind sogenannte Sofortstarter, unempfi ndlich gegen häufiges Ein-
und Ausschalten und (meist) sogar dimmbar. Mit der extrem hohen
Leuchtkraft, dem sehr geringen Energieverbrauch und der langen
Haltbarkeit kann sich eine Investition in LED-Leuchtmittel schnell
rechnen und damit amortisieren. LED-Leuchtmittel gibt es inzwischen
für praktisch alle Anwendungen und nahezu alle Lampen, von der
einfachen Glühbirne über den Strahler bis hin zur
Leuchtstoffröhre.
Da der Standort Bad Homburg vor der Höhe in der Wicker Gruppe der
südlichste ist und dies für die Technischen Leiter teils auch eine
zeitaufwendige Anfahrt bedeutet, fand die Anreise bereits am Vortag
gegen 18:00 Uhr statt. Eine Stunde später startete bereits das
Rahmenprogramm unter dem Motto „Kultur und Tradition in Bad
Homburg“. Unter Leitung von Herrn Barthelmes startete die Gruppe in
den direkt an die Rehabilitations-Klinik angrenzenden Kurpark zu
einer rund einstündigen Führung mit vielen interessanten
Erklärungen. Der Kurpark erstreckt sich über ein 44 Hektar großes
Areal in der Mitte der Stadt Bad Homburg. Mit der Entdeckung des
Elisabethenbrunnens 1834 begann der Kurbetrieb in Bad Homburg. Das
erste Kursaalgebäude und die erste Spielbank in Bad Homburg wurden
1841/1842 durch die Gebrüder Francois und Louis Blanc errichtet. In
Ihrem Auftrag schuf der königlich preußische Gartenbaudirektor
Peter Joseph Lenné 1856 den Bad Homburger Kurpark. An Größe und
Schönheit sollte er möglichst alle Kuranlagen übertreffen. Diese
Anlage ist die einzige, welche unverändert erhalten geblieben ist.
Im Laufe der Jahrzehnte ist Lennés Gesamtkunstwerk, gehegt und
gepflegt, tatsächlich zu einer der schönsten und größten Anlagen
Deutschlands geworden. Hier steht nicht nur der Prachtbau des
Kaiser-Wilhelms-Bades und der neoklassizistische
Elisabethenbrunnen, den Kaiser Wilhelm II. persönlich entwarf.
Ebenso der älteste Tennisplatz (1898) und der älteste Golfplatz auf
dem europäischen Kontinent haben hier ihre Heimat. Daran
anschließend hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit an einer
etwa einstündigen Führung durch das Spielcasino in Bad Homburg
teilzunehmen, in der u. a. auch die verschiedensten Spielvarianten
erläutert wurden. Im Anschluss wurde dann das Abendessen
eingenommen. Am nächsten Morgen starteten die Teilnehmer mit einem
ausgiebigen Frühstück in das Tagungsprogramm. Zum Einstieg stand
ein einstündiger Vortrag eines externen Referenten zum Thema
LED-Leuchtmittel auf dem Programm. Hier wurden sowohl
Anwendungsmöglichkeiten als auch Grenzen dieser Beleuchtungen
aufgezeigt. Auch kann man nicht in jedem Fall einfach von
herkömmlicher Beleuchtung oder Halogenbeleuchtung auf
LED-Leuchtmittel umstellen. Häufig muss man dann auch das
Beleuchtungskonzept für diesen Bereich überdenken oder neu
gestalten. Hier wurde bei allen Anwesenden ein deutlicher
Aha-Effekt hervorgerufen. Zum einem über die doch schon sehr große
Vielfalt der LED-Leuchtmittel zum anderen über die sehr breit
gefächerten Anwendungsmöglichkeiten sowie die im Einzelfall zu
berücksichtigenden Einsatzbedingungen.
Beispielhaft wurde die Umgestaltung der
Beleuchtung der Wicker Kliniken in Bad Homburg im Bereich der
Vortragsebene im 13. Stock herangezogen. Hier wurde mit der
Neugestaltung des Flur bereichs auch ein neues Beleuchtungskonzept
unter Einsatz modernster LED-Technologie umgesetzt. Hier die beiden
markantesten Zahlen in diesem Zusammenhang. Vor der Umgestaltung
des Bereichs war noch ein Energiebedarf von etwa 1.150 Watt
notwendig. Nach Umsetzung des neuen Beleuchtungskonzeptes ist der
Energiebedarf auf 445 Watt gesunken. Dies entspricht bei deutlich
verbesserter Ausleuchtung des Bereichs einer Energieeinsparung von
über 60 % (!). Da das Interesse bei allen Beteiligten sehr groß
war, ergab sich im Anschluss eine sehr angeregte Diskussion der
Anwender. Diese dauerte bis zur Mittagspause an. Nach dem
Mittagessen erfolgte dann noch ein Spaziergang an der frischen
Luft, bei teils regnerischem Wetter. Der hier eingebaute
„Kulturteil“ führte die Technischen Leiter nun über die
Fußgängerzone, vorbei am Kurhaus zum Bad Homburger Schloss. Dort
wurden den Teilnehmern dann körperliche Höchstleistungen
abverlangt, denn es erfolgte die Besteigung des „Weißen Turms“, dem
Wahrzeichen von Bad Homburg. Der weiße Turm ist Bestandteil der
Schlossanlage bzw. des Schlossparks und steht mitten in der
Schlossanlage. Vom Turm selbst konnten die Teilnehmer dann einen
herrlichen Blick auf Bad Homburg, den Feldbergturm und die
Höhenzüge des Taunus genießen.
Nach der ausgedehnten und aktiven Mittagspause wurden dann noch die
restlichen Tagesordnungspunkte der Veranstaltung abgearbeitet,
sowie bereits ein Ausblick auf das nächste Treffen in einem Jahr in
der Klinik am Homberg in Bad Wildungen gegeben. Gegen 17 Uhr traten
die Teilnehmer, nach einem gelungenen Aufenthalt, die Heimreise an.
Besonderer Dank gilt natürlich auch Herrn Berger aus der
Hardtwaldklinik II in Bad Zwesten, der in gewohnt professioneller
Weise diese Veranstaltung moderiert hat. Auch dies ist ein Zeichen
für die gute Zusammenarbeit aller Unternehmen der
Wicker-Unternehmensgruppe.