Moderne Leuchtmittel in der Wicker-Gruppe, Die Online-Ausgabe des 17. Wicker-Magazin 2011
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Modernste Leuchtmitteltechnologie im Einsatz Wicker-Unternehmesgruppe ganz vorn dabei


Gruppenfoto vor dem Eingang der Wicker Kliniken in Bad Homburg vor der Höhe. von links nach rechts: Andreas Sternhoff, Günter Aubel, Uwe Krieger, Norbert Woborschil, Werner Schade, Lothar Grotefeld, Rudolf Kleinschmidt, Frank Weferling, Peter Berger, Jens Siepmann, Edwin Barthelmes und Michael Brenzel. Es fehlt Werner Knabeschuh.

Am 7. Mai 2010 fand das jährliche Treffen aller Technischen Leiter des Konzerns in der Wicker-Klinik / Wirbelsäulenklinik in Bad Homburg vor der Höhe statt.
Bereits seit vielen Jahren treffen sich die Haustechniker aller zur Unternehmens- Gruppe gehörenden Häuser regelmäßig, um sich zu den neuesten Entwicklungen am Markt auszutauschen. Traditionell wird die Veranstaltung wechselnd in den angeschlossenen Kliniken durchgeführt.
Herr Barthelmes, Technischer Leiter der Wicker Kliniken in Bad Homburg, bereitete die Tagung professionell vor und arbeitete auch das Programm aus.

Schwerpunkt dieser Tagung war das Thema: „Einsatz modernster Leuchtmitteltechnologie - LED-Beleuchtung in der Wicker-Gruppe“. Dazu wurde ein externer Referent eingeladen, welcher über die neusten Entwicklungen auf diesem Sektor berichten konnte und selbstverständlich auch Musterbeleuchtungen mitbrachte. Die Wicker Kliniken in Bad Homburg setzen als Vorreiter in der Gruppe bereits seit dem Jahr 2008 verstärkt auf den Einsatz moderner LEDTechnik und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Somit verfügt das Haus im Alltagsbetrieb bereits über eine Reihe von positiven Ergebnissen mit diesen Leuchtmitteln, welche an die anderen Häuser gern weitergegeben werden konnten.

Sparsame Leuchtmittel sind für alle Anwender interessant. Auf dem Markt der Leuchtmitteltechnologie fi ndet derzeit eine digitale Revolution statt. Die LED-Technik ist auf dem Vormarsch und nicht aufzuhalten. Das bedeutet enorme Einsparmöglichkeiten im gewerblichen Einsatz, wie in unseren Kliniken, aber auch in privaten Haushalten. Die Glühlampe wird vom Markt verschwinden. Aber auch Halogen- und Energiesparlampen werden nur noch ein begrenztes Dasein haben. Mit der modernen LED-Technik lassen sich sämtliche Farben und Weißtöne erzeugen. Die Lampen sind praktisch in allen Disziplinen den uns bekannten Leuchtmitteln überlegen. Sie sind sogenannte Sofortstarter, unempfi ndlich gegen häufiges Ein- und Ausschalten und (meist) sogar dimmbar. Mit der extrem hohen Leuchtkraft, dem sehr geringen Energieverbrauch und der langen Haltbarkeit kann sich eine Investition in LED-Leuchtmittel schnell rechnen und damit amortisieren. LED-Leuchtmittel gibt es inzwischen für praktisch alle Anwendungen und nahezu alle Lampen, von der einfachen Glühbirne über den Strahler bis hin zur Leuchtstoffröhre.

Da der Standort Bad Homburg vor der Höhe in der Wicker Gruppe der südlichste ist und dies für die Technischen Leiter teils auch eine zeitaufwendige Anfahrt bedeutet, fand die Anreise bereits am Vortag gegen 18:00 Uhr statt. Eine Stunde später startete bereits das Rahmenprogramm unter dem Motto „Kultur und Tradition in Bad Homburg“. Unter Leitung von Herrn Barthelmes startete die Gruppe in den direkt an die Rehabilitations-Klinik angrenzenden Kurpark zu einer rund einstündigen Führung mit vielen interessanten Erklärungen. Der Kurpark erstreckt sich über ein 44 Hektar großes Areal in der Mitte der Stadt Bad Homburg. Mit der Entdeckung des Elisabethenbrunnens 1834 begann der Kurbetrieb in Bad Homburg. Das erste Kursaalgebäude und die erste Spielbank in Bad Homburg wurden 1841/1842 durch die Gebrüder Francois und Louis Blanc errichtet. In Ihrem Auftrag schuf der königlich preußische Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné 1856 den Bad Homburger Kurpark. An Größe und Schönheit sollte er möglichst alle Kuranlagen übertreffen. Diese Anlage ist die einzige, welche unverändert erhalten geblieben ist. Im Laufe der Jahrzehnte ist Lennés Gesamtkunstwerk, gehegt und gepflegt, tatsächlich zu einer der schönsten und größten Anlagen Deutschlands geworden. Hier steht nicht nur der Prachtbau des Kaiser-Wilhelms-Bades und der neoklassizistische Elisabethenbrunnen, den Kaiser Wilhelm II. persönlich entwarf. Ebenso der älteste Tennisplatz (1898) und der älteste Golfplatz auf dem europäischen Kontinent haben hier ihre Heimat. Daran anschließend hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit an einer etwa einstündigen Führung durch das Spielcasino in Bad Homburg teilzunehmen, in der u. a. auch die verschiedensten Spielvarianten erläutert wurden. Im Anschluss wurde dann das Abendessen eingenommen. Am nächsten Morgen starteten die Teilnehmer mit einem ausgiebigen Frühstück in das Tagungsprogramm. Zum Einstieg stand ein einstündiger Vortrag eines externen Referenten zum Thema LED-Leuchtmittel auf dem Programm. Hier wurden sowohl Anwendungsmöglichkeiten als auch Grenzen dieser Beleuchtungen aufgezeigt. Auch kann man nicht in jedem Fall einfach von herkömmlicher Beleuchtung oder Halogenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel umstellen. Häufig muss man dann auch das Beleuchtungskonzept für diesen Bereich überdenken oder neu gestalten. Hier wurde bei allen Anwesenden ein deutlicher Aha-Effekt hervorgerufen. Zum einem über die doch schon sehr große Vielfalt der LED-Leuchtmittel zum anderen über die sehr breit gefächerten Anwendungsmöglichkeiten sowie die im Einzelfall zu berücksichtigenden Einsatzbedingungen.
Beispielhaft wurde die Umgestaltung der Beleuchtung der Wicker Kliniken in Bad Homburg im Bereich der Vortragsebene im 13. Stock herangezogen. Hier wurde mit der Neugestaltung des Flur bereichs auch ein neues Beleuchtungskonzept unter Einsatz modernster LED-Technologie umgesetzt. Hier die beiden markantesten Zahlen in diesem Zusammenhang. Vor der Umgestaltung des Bereichs war noch ein Energiebedarf von etwa 1.150 Watt notwendig. Nach Umsetzung des neuen Beleuchtungskonzeptes ist der Energiebedarf auf 445 Watt gesunken. Dies entspricht bei deutlich verbesserter Ausleuchtung des Bereichs einer Energieeinsparung von über 60 % (!). Da das Interesse bei allen Beteiligten sehr groß war, ergab sich im Anschluss eine sehr angeregte Diskussion der Anwender. Diese dauerte bis zur Mittagspause an. Nach dem Mittagessen erfolgte dann noch ein Spaziergang an der frischen Luft, bei teils regnerischem Wetter. Der hier eingebaute „Kulturteil“ führte die Technischen Leiter nun über die Fußgängerzone, vorbei am Kurhaus zum Bad Homburger Schloss. Dort wurden den Teilnehmern dann körperliche Höchstleistungen abverlangt, denn es erfolgte die Besteigung des „Weißen Turms“, dem Wahrzeichen von Bad Homburg. Der weiße Turm ist Bestandteil der Schlossanlage bzw. des Schlossparks und steht mitten in der Schlossanlage. Vom Turm selbst konnten die Teilnehmer dann einen herrlichen Blick auf Bad Homburg, den Feldbergturm und die Höhenzüge des Taunus genießen.

Nach der ausgedehnten und aktiven Mittagspause wurden dann noch die restlichen Tagesordnungspunkte der Veranstaltung abgearbeitet, sowie bereits ein Ausblick auf das nächste Treffen in einem Jahr in der Klinik am Homberg in Bad Wildungen gegeben. Gegen 17 Uhr traten die Teilnehmer, nach einem gelungenen Aufenthalt, die Heimreise an. Besonderer Dank gilt natürlich auch Herrn Berger aus der Hardtwaldklinik II in Bad Zwesten, der in gewohnt professioneller Weise diese Veranstaltung moderiert hat. Auch dies ist ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit aller Unternehmen der Wicker-Unternehmensgruppe.
Edwin Barthelmes,
Technischer Leiter

07.10.2010

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